Landeskader beim Deutschland Pokal der Jugend in Wolmirstedt

dtpokal 006Am 3.11.2007 konnten die Taekwondokas des Landeskaders der Taekwondo Union Sachsen-Anhalt (TUSA) erneut ihr Können unter Beweis stellen. Beim Deutschland Pokal der Jugend, den der Bundesverband des Taekwondo jährlich ausrichtet, gingen Landeskader aus ganz Deutschland mit ihren Spitzenkämpfern an den Start.

Anders als bei gewöhnlichen Wettkämpfen, traten die Sportler in Wolmirstedt nicht als Einzelkämpfer, sondern als Teams auf. Jede der 10 vorgegebenen Wettkampfklassen musste mit einem Kadersportler belegt werden. Vor Turnierbeginn wurden die Mannschaften durch Auslosung in Gruppen mit jeweils 3 Mannschaften eingeteilt. Vom „Losglück“ verlassen, traf die Sportler von Landestrainer Axel Müller schon in der Vorrunde auf die zwei stärksten Teams Deutschlands.

In der ersten Begegnung stand der 10-köpfige Landeskader aus Sachsen-Anhalt derdtpokal-001 Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen gegenüber. Durch die hervorragenden Ergebnisse der vergangenen Wettkämpfe motiviert, betraten die Sportler der TUSA die Kampffläche. Mit diversen Deutschen Meistertiteln und erstklassigen Platzierungen bei hochrangigen Turnieren ausgezeichnet, war das nordrhein-westfälische Team ebenfalls bestens aufgestellt. Die Kämpfe an diesem ereignisreichen Tag waren von höchster Qualität.

Vor allem die beiden Deutschen Meisterinnen Carolin Stahl (Sachsen-Anhalt) und Ebru Askar (Nordrhein-Westfalen) demonstrierten, dass sie einander ebenbürtig sind. Am Ende der letzten Runde stand es 6 zu 6, so dass der Kampf durch den so genannten „Sudden Death“ (vergleichbar mit dem Golden Goal beim Fußball) entschieden werden musste. Leider verletzte sich Stahl und musste sich gegen Askar geschlagen geben. Hervorragende Leistungen zeigte auch Lisa Halbe, die sich gegen Nadine Stadtrucker erfolgreich mit 8 zu 6 Punkten durchsetzen konnte. Leider reichten die guten Leistungen der sachsen-anhaltischen Sportler nicht aus, um das Duell der beiden Kader zu gewinnen.

dtpokal 004Durch die vorherigen  Anstrengungen geschwächt stand man in der zweiten Runde den Sportlern aus Bayern gegenüber. Diese hatten sich kurz zuvor mit einem Sieg Vorsprung gegen die Nordrhein-Westfalen durchgesetzt. In den nun folgenden Begegnungen war die Erschöpfung der jungen Sportler deutlich zu spüren, so dass man auch hier keinen Gesamtsieg erreichen konnte.

Holger Goldschmidt (Vizepräsident der TUSA), der das Team vor Ort unterstützte, bedankte sich anerkennend bei den Sportlern. „Auch wenn es diesmal nicht für einen Sieg gereicht hat, so sind doch deutliche Fortschritte zu erkennen und lassen auf viele Erfolge in der Zukunft hoffen.“