German Open 2007 Drucken

Größtes Wettkampfspektakel Deutschlands
German Open am 31.3./01.04.07 in Bonn

bonn2007 0241.000 Taekwondo Kämpfer aus über 50 Nationen trafen sich am vergangenen Wochenende in Bonn zu den German Open 2007, dem größten Wettkampfspektakel auf deutschem Boden. Viele Verbände nutzten die Gelegenheit zu letzten Tests vor den World Championships in Peking. Dementsprechend hochrangig war auch das Starterfeld vertreten. Auf acht Kampfflächen wurden in hochkarätigen Kämpfen hervorragende Leistungen gezeigt.

Auch vier Kadersportler der Taekwondo Union Sachsen-Anhalt reisten in die ehemalige Bundeshauptstadt, um ihr Können unter Beweise zu stellen. Von Beginn an waren sich die Sportler bewusst, dass dies keine einfache Aufgabe werden sollte.

Als erster Vertreter aus dem Landeskader der Taekwondo Union Sachsen-Anhalt betrat Patrick Stöcker vom Olympic Sportclub die Kampffläche. Mit 27 Teilnehmern aus der ganzen Welt war die Gewichtsklasse der Junioren bis 51 kg stark besetzt. In der ersten Begegnung konnte sich Patrick in einem hervorragenden Kampf gegen seinen Landsmann aus Bayern durchsetzen. Doch bereits im darauf folgenden Kampf schied der junge Kaderathlet gegen einen verdienten Sieger aus dem Turnier aus.

Christoph Hahn (MTV Fight 4 Fun) erreiche mühelos das Viertelfinale, in dem er auf den Polen Piotr Hatowski antreten muste. Nach drei anstrengenden Runden, in dem er dem Gegner immer wieder Paroli bieten konnte, musste sich dennoch knapp geschlagen geben. Für etwas Genugtuung sorgte dann jedoch das Finale in seiner Leistungsklassen, welches der Pole dominierte und ungefährdet überstand.

Carolin Stahl (Olympic Sportclub) hatte in der Altersklasse Junioren bis 52 kg weniger Glück. Unter den 16 Teilnehmern stieß sie bereits im ersten Kampf auf eine leistungsstarke Polin, die ihr einen Sieg unmöglich machte.

Nach einer erfolgreich absolvierten Vorbereitung trat Lisa Halbe, ebenfalls vom Olympic Sportclub, nur eine Woche nach ihrem 17. Geburtstag in der Leistungsklasse Junioren über 68 kg an. Nach anfänglichen Schwierigkeiten setzte sich die junge Athletin mit einem Punkt Vorsprung gegen die ehrgeizige Gegnerin aus Großbritannien durch. Nach dem Einzug ins Halbfinale stand sie nun einer weiteren Vertreterin Nationalteams aus England gegenüber. In der ersten Runde gelang es Lisa noch mit der erfahrenen Britin mitzuhalten. Doch bereits in der zweiten Runde musste sich die körperlich geschwächte Lisa geschlagen geben. Sie verließ die Kampffläche zwar nicht als Siegerin, konnte aber dennoch mit dem Gewinn der Bronzemedaille und wertvollen Erfahrungen den Heimweg antreten.

Nach diesem Wochenende voller Erfahrungen freuen wir uns bereits jetzt darauf, die vier jungen Sportler bei den nächsten Wettkämpfen wieder erleben zu dürfen.